Dr. Patrick Mussel

Telefon+49 931 31-83782
Fax+49 931 31-82425
E-Mailpatrick.mussel@uni-wuerzburg.de
RaumPleicherwall 1 (AW Zentrum für Geschichte der Psychologie), 2. OG, Raum 40
Sprechstundenach Vereinbarung

Publikationen

Lebenslauf

seit 2010Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für Differentielle Psychologie, Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Prof. Dr. Johannes Hewig)
2008 - 2010Lehrbeauftragter/wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Psychologie der Universität Hohenheim (Prof. Dr. Heinz Schuler)
2007Promotion in Psychologie zum Dr. rer. soz. an der Universität Hohenheim
2001 - 2010Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg
2001 - 2009Projektleiter und Leiter Forschung und Entwicklung bei S & F Personalpsychologie Managementberatung GmbH, Stuttgart
2000 - 2001Tätigkeit bei Management Recruiters Australia, Perth, Australien
1995 - 2000Studium der Psychologie an der Universität Trier mit Abschluss zum Diplom-Psychologen

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Forschungsinteressen


    Meine Forschungsinteressen umfassen die Untersuchung von interindividuellen Unterschieden des Menschen in Bezug auf die Struktur der Persönlichkeit, die Bedeutung von Persönlichkeit für das Verhalten, beispielsweise in Entscheidungssituationen oder im Kontext beruflichen Handelns, die Erfassung und Messung von Persönlichkeit sowie die Untersuchung von neuronalen Korrelaten. Ich habe mich dabei unter anderem mit den Konstrukten Intellekt und Gier beschäftigt.

    Das Konstrukt Intellekt beschreibt die Neigung und Freude am Umgang mit epistemischen Inhalten, wie Freude am Lernen oder am Lösen komplexer Probleme. Ich interessiere mich dafür, welchen Einfluss Intellekt auf akademischen und beruflichen Erfolg hat und inwieweit dieser Einfluss durch Merkmale der Tätigkeit oder der Organisation moderiert werden. In einem theoretischen Ansatz habe ich ein Strukturmodell des Konstrukts Intellekt postuliert, in das sich eine Reihe von Konstrukten integrieren lassen, die bisher unter anderer Bezeichnung und in unterschiedlichen Bereichen untersucht wurden.

    Das Konstrukt Gier hat im Kontext der Finanzkrise mediale Aufmerksamkeit erregt. Ich interessiere mich dafür, wie dieses Konstrukt definiert und gemessen werden kann, wie es sich auf das Verhalten zum Beispiel in Risikosituationen auswirkt, und welche neuronalen Mechanismen diese Zusammenhänge erklären können. Dafür setzte ich im EEG gemessene ereigniskorrelierte Potenziale sowie oszillatorische Prozesse ein.

    Ein bereits abgeschlossener Forschungsschwerunkt betrifft die Untersuchung der Konstruktvalidität des Einstellungsinterviews.

     

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