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    Lehrstuhl für Psychologie I - Biologische Psychologie, Klinische Psychologie und Psychotherapie

    Allgemeines

    Die biopsychologisch-experimentell ausgerichtete Forschung unserer Arbeitsgruppe beschäftigt sich sowohl mit grundlagen- als auch anwendungsorientierten Fragestellungen, wobei letztere in der Hauptsache im Bereich der Klinischen Psychologie liegen.

    Inhaltliche Schwerpunkte bilden zum einen emotional-motivationale Phänomene wie Angst, Schmerz sowie Substanzmissbrauch und Abhängigkeit. Diese untersuchen wir bei gesunden und klinischen Stichproben mit unterschiedlichen Untersuchungsansätzen und Methoden. Ziel ist dabei immer die Aufdeckung von psychischen und/oder physiologischen Mechanismen des untersuchten Phänomens.

    Zum anderen beschäftigen wir uns mit den physiologischen Grundlagen nonverbaler Kommunikation und Interaktion (Social Cognitive Neuroscience). Wir untersuchen hier insbesondere die zentralnervöse Verarbeitung sozialer Reize sowie Mechanismen und Moderatoren fazialer Mimikry.

    Die uns zur Verfügung stehenden Messapparaturen erlauben eine Betrachtung sowohl peripher-physiologischer (z.B. EDA, EKG, EMG, Infrarot-Videookulografie) als auch zentralnervöser Prozesse (EEG, fMRI). Derzeit gibt es im Haus 10 ausgestattete Laborräume.

    Eine methodische Besonderheit unserer Arbeitsgruppe ist die Forschung in und zu Virtuellen Welten. Anwendungsorientiert untersuchen wir den Einsatz virtueller Welten zur Therapie von Phobien. Grundlagenorientiert benutzen wir virtuelle Welten als Werkzeug, um ökologisch valide und gleichzeitig gut kontrollierbare Umwelten für die experimentelle Untersuchung von Angst und Angsterkrankungen bereitzustellen. Zwei Labore mit Head Mounted Displays und Head Tracking Systemen sowie eine Bewegungsplattform stehen zur Verfügung.

    Eine enge Zusammenarbeit besteht mit der Arbeitsgruppe Prof. Fritz Strack (Lehrstuhl für Psychologie II) im Rahmen der von der DFG geförderten Forschergruppe Emotion und Verhalten, in der ein breites Spektrum von Konstrukten unter der Perspektive reflektiver und impulsiver Prozesse untersucht wird.

    Enge Kooperationen bestehen im Rahmen der von der DFG geförderten Klinischen Forschergruppe Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom (ADHS): Molekulare Pathogenese und Endophänotypen im Therapieverlauf sowohl mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie als auch der Erwachsenenpsychiatrie des Würzburger Universitätsklinikums. Unser Teilprojekt beschäftigt sich mit der Charakterisierung emotional-motivationaler Defizite bei Kindern und Erwachsenen mit Hilfe der Valenz-Modulation der Schreckreaktion.

    Das Graduiertenkolleg Verarbeitung emotional relevanter Reize: von den molekularen Grundlagen zur Empfindung wird vom Lehrstuhl koordiniert. Es integriert Forschungsansätze aus der Anatomie, Physiologie, Neurologie, Psychiatrie, Psychologie und Philosophie im Rahmen eines "Affective Neuroscience" Ansatzes.

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