Prof. Dr. Paul Pauli

Prof. Dr. Paul Pauli (Lehrstuhlinhaber)

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pauli@psychologie.uni-wuerzburg.de

Raum

106

Sprechstunde

Di 16-17 Uhr

Publikationen

Lebenslauf

1986 - 1990

Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Forschungsstipendiat am Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München

1990 - 1991

Wissenschaftlicher Angestellter am Institut Psychosomatische Medizin, Psychotherapie und Medizinische Psychologie der Technischen Universität München

1991

Promotion

1992 - 2000

Assistent am Psychologischen Institut und am Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie der Universität Tübingen

1997

Attempto-Preis zur Förderung der Hirnforschung, der Neurobiologie und der biologischen Psychiatrie an der Universität Tübingen

1997

Habilitation

1997

Vertretung der Professur für Klinische Psychologie am Psychologischen Institut der Humboldt Universität zu Berlin

1999

Gastprofessur für Klinische Psychologie am Institut für Psychologie der Karl-Franzens-Universität Graz

1999

Approbation als Psychologischer Psychotherapeut

2000

Chair (Professor) in Clinical Psychology Research University of Southampton, England

2000

Ruf an die TU Chemnitz, Professur für Klinische Psychologie (C3), abgelehnt

2001

Berufung an die Universität Würzburg, Lehrstuhl für Biologische und Klinische Psychologie

2002

Ruf an die Universität Nijmegen, Niederlande, Professur für Klinische Psychologie (Head of the Department of Clinical Psychology), abgelehnt

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Forschungsinteressen

  • Angststörungen
    Untersuchungen über kognitive Verzerrungen (verzerrte Einschätzung der Wahrscheinlichkeit und der Erinnerung) und deren psychophysiologischen Korrelate (EEG) bei Angststörungen. Insbesondere interessiert mich, ob kognitive Verzerrungen zur Entwicklung und / oder Aufrechterhaltung der Störung beitragen.
  • Schmerz
    Nach der motivationalen Priming-Hypothese fördert bzw. hemmt der emotional-motivationale Grundzustand eines Organismus die Verarbeitung emotional kongruenter bzw. emotional inkongruenter Reize. Diese Hypothese wird für Schmerzreize untersucht, wobei generell eine verstärkte bzw. reduzierte Schmerzempfindung bei negativen bzw. positiven Grundemotionen erwartet wird.
  • Somatoforme Störungen - Schmerz
    Mein Forschungsinteresse konzentriert sich auf die Wechselwirkungen zwischen Emotionalität, Asymmetrie der Hirnhemisphären und Schmerzwahrnehmung. Untersuchungen mit gesunden Personen prüften die Assoziation zwischen Hirnhemisphären-Asymmetrie und Schmerzschwelle bzw. Händigkeit und Schmerzschwelle. In Studien zu Hypochondrie und Schmerzstörungen wurde überprüft, wie Gefühlsänderungen die Schmerzwahrnehmung beeinflussen.
  • Sucht
    Untersucht werden die kognitiven, motivationalen und physiologischen Effekte von Auslösereizen (Cues) in Verbindung mit Drogenkonsum (Nikotin). Unsere neueren Studien zeigten, dass Drogenreize subjektiv eine neutrale bzw. negative Valenz haben, die physiologische Messungen (änderung der akustischen Schreckreaktion) deuten aber auf eine positive Valenz hin. Dieser Widerspruch zwischen subjektiver und physiologischer Reaktion ist evtl. verantwortlich für das Aufrechterhalten des Drogenverlangens.

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Psychotherapeutische Qualifikationen

  • Leiter der Hochschulambulanz für Psychotherapie am Lehrstuhl für Psychologie I
  • Approbation zum Psychologischen Psychotherapeuten
  • Verhaltenstherapeut

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